| m | Drop (cm) | Abfall (cm) | HC(MRAD) | HC(MOA) | Drift (cm) | Drift MRAD | Drift MOA | TOF (s) | Clicks | V (m/s) | E (J) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| No calculations yet. Set values on the left – the table will update automatically. | |||||||||||
Angaben gemäß §5 TMG.
Betreiber: Daniel Brüser
Adresse: Lütke-Kleistr.5
PLZ, Ort: 48231 Warendorf
E-Mail: info@ani-m.de
Verantwortlich für den Inhalt nach §55 Abs.2 RStV: Daniel Brüser
Diese Webanwendung dient ausschließlich zu Informations- und Berechnungszwecken. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung. Es wird keinerlei Haftung für Schäden übernommen, die aus der Nutzung und oder nicht nutzung entstehen.
Bei Nutzung dieser Webanwendung können serverseitig automatisch technische Daten (z.B. IP-Adresse, Zeitstempel) in Logfiles gespeichert werden, sofern die Anwendung auf einem Server betrieben wird.
Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte. Die Daten dienen ausschließlich der technischen Sicherheit und Stabilität des Betriebs.
Zwei Geschwindigkeiten über eine bekannte Strecke: an der Mündung und noch einmal weiter vorn. Daraus sucht die App den BC, der genau diesen Geschwindigkeitsverlust ergibt — gerechnet mit dem Modell, der Temperatur und dem Luftdruck aus deinen Karten.
Der BC beschreibt, wie stark die Luft das Geschoss abbremst. Ein höherer Wert heißt weniger Abbremsung und damit eine flachere Bahn. Für Diabolos liegt er meist zwischen 0,010 und 0,060, für Slugs deutlich höher.
Ein BC gilt immer nur zu einem Widerstandsmodell — GA, G1 oder G7. Dieselbe Zahl gegen ein anderes Modell gerechnet ergibt eine falsche Bahn. Außerdem hängt er von Geschwindigkeit, Lauf und Charge ab; veröffentlichte Werte sind Startwerte.
Nachschlagen lässt er sich in der Messreihe von Hard Air Magazine — die umfangreichste frei einsehbare Sammlung, Diabolos durchweg mit dem GA-Modell gemessen, Slugs mit G1.
Es handelt sich um eine fremde Seite. Sie gehört nicht zu easyPOI, wird nicht von easyPOI betrieben, und für ihre Inhalte wird keine Verantwortung übernommen.
Am genauesten bleibt der selbst ermittelte Wert: einschießen, über „Drag Tuning" nachziehen und in der Diabolo-Liste ablegen.
EasyPOI ist kostenlos und wird in meiner Freizeit entwickelt. Wenn dir das Tool gefällt und du die Weiterentwicklung unterstützen möchtest, freue ich mich über eine kleine Spende. Danke! 🙏
MH (mount height) — the mount height.
LOS height — measured at the muzzle. This is the value easyPOI works with.
Tilt explanation.
Bore angle at zero — bore axis to line of sight.
Was möchtest du exportieren?
Aufbau
Karten zusammenklappen
Ein Klick auf den Titel einer Karte klappt sie zu; der Pfeil rechts zeigt den Zustand. Zugeklappt stehen die wichtigsten Werte gleich neben dem Titel, sodass man sie ohne Aufklappen im Blick hat: beim Preset sein Name, beim Projektil Gewicht, BC, V0 und E0, bei Zero & Visier die LOS-Höhe und die Einschussdistanz, bei Atmosphäre Modell, Temperatur und Luftdruck. Die Zielvorschau zeigt Entfernung und Schusswinkel, die Tabellen-Einstellungen die Klickgröße — und weil die zugeklappte Ballistiktabelle auch diese Einstellungen verdeckt, steht die Klickgröße dann ebenfalls in deren Titelzeile. Die Angaben folgen dabei den Einheiten, die im Einstellungsfenster gewählt sind, und werden laufend nachgeführt. Welche Karten zu sind, merkt sich die App.
ⓘ neben einem Bereichstitel
Zeigt die Erklärungen zu genau diesem Bereich. Über „Komplette Bedienungsanleitung“ unten im Fenster kommt man von dort zur vollständigen Anleitung.
Die Knöpfe oben in der Karte
DE / EN
Sprache der Benutzeroberfläche umschalten. Alle Bezeichnungen, Hinweise und Dialoge wechseln sofort in die gewählte Sprache.
Theme
Öffnet ein Menü mit vier Themen: Dark, Light, Dark-Neo und Light-Neo. Dark und Light sind das gewohnte Aussehen mit Rahmen und warmen Akzenten; die Neo-Themen kommen ohne Rahmen aus, sind neutraler gefärbt und zeigen in der Zielvorschau einen Himmel-Wiese-Verlauf. Die Wahl wird gespeichert.
Einrichten (Klemmbrett)
Vorweg steht eine Überblickseite: sie sagt, was der Assistent einstellt und was er ausdrücklich nicht anfasst. Danach fragt er in sechs Schritten das ab, was für eine brauchbare Tabelle nötig ist: Geschoss (Kaliber, Gewicht, BC, Widerstandsmodell), Geschwindigkeit, Zielfernrohr (LOS-Höhe, Klickgröße), Einschießen, Wetter und Tabelle (von, Schritt, bis). Jeder Schritt sagt in einem Satz, wozu der Wert gebraucht wird. Weiter und Zurück schreiben das Eingetragene sofort in die Karten der Seite — man kann also mittendrin abbrechen, ohne das Bisherige zu verlieren.
Alle Felder starten leer, auch wenn in den Karten schon Werte stehen. So sieht man beim Durchgehen, was man selbst eingetragen hat und was noch offen ist. Ein leer gelassenes Feld ist keine Eingabe: die Karte behält dann ihren bisherigen Wert. Was einmal eingetragen wurde, steht beim Zurückblättern wieder da.
Im ersten Schritt führt oder aus der Diabolo-Liste wählen in dieselbe Liste wie in der Projektil-Karte. Ein Eintrag von dort setzt Kaliber, Gewicht, BC, Modell und Geschosslänge in einem Zug; danach zeigt der Schritt die übernommenen Werte.
Der Assistent ist keine zweite Eingabemaske: er zeigt genau die Bedienelemente der Karten. Einheiten, Auswahllisten und Sprache stimmen darum immer mit dem überein, was in der Seite steht. Alles, was hier eingestellt wird, lässt sich hinterher in den Karten einzeln ändern.
⚙ Einstellungen · Einheiten
Öffnet ein Fenster mit zwei Abschnitten. Unter Einheiten bekommt jede Größe ihre eigene: Distanz (m/yd), Geschwindigkeit (m/s / fps), Gewicht (g/gr), Energie (J / ft·lb), Drop und Abfall (cm/in), Visierhöhe (mm/in), Objektbreite (mm/in), Kaliber (mm/inch), Dralllänge (mm/inch), Geschosslänge (mm/inch), Temperatur (°C/°F), Luftdruck (hPa/inHg) und Wind. Der Wind ist die einzige Größe mit drei Möglichkeiten: m/s, km/h und mph. km/h steht in jedem Wetterbericht, und in ganzen km/h lässt sich der Wind viel feiner angeben als in ganzen m/s — 0,9 cm statt 3,3 cm Drift auf 50 m.
Das ist für gemischte Angaben gedacht: viele Chronographen zeigen fps, Diabolos werden in Grain gehandelt, die Bahn misst man aber in Metern. Wer es einfach mag, nimmt oben im Fenster Metrisch oder Imperial — damit stehen alle Zeilen auf einmal.
Beim Umschalten werden die Werte umgerechnet, nicht nur die Beschriftung getauscht: aus 240 m/s werden 787 fps, derselbe Schuss. Der Haken unten übernimmt die Auswahl, das ✕ nimmt sie zurück.
⚙ Einstellungen · Tabelle
Im Abschnitt Tabelle legt Zeilen abwechselnd färben einen leichten Streifen über jede zweite Tabellenzeile — auf langen Tabellen verrutscht man damit beim Ablesen seltener in die falsche Zeile. Der Ton richtet sich nach dem Thema und ist bewusst schwach; die Zeile unter dem Zeiger bleibt weiterhin die hellste.
Nullwerte hervorheben unterlegt die Zeilen, auf denen 0 Klicks stehen — das sind die Entfernungen, auf denen nichts zu drehen ist. Die Zahlen bleiben unverändert; die Fläche ist grün und damit in jedem Thema von der Akzentfarbe unterscheidbar, die die Zeile unter dem Zeiger trägt. Maßgeblich sind ausdrücklich die Klicks und nicht die angezeigte Winkelzahl: bei 0,5-MRAD-Schritten steht in der MRAD-Spalte auf mehreren Zeilen 0,0, obwohl der Turm dort noch einen Klick braucht.
Die Zeile darunter erscheint nur auf Handy und Tablet. Dort springt die Seite beim Tippen in ein Eingabefeld normalerweise heran — praktisch für kleine Schrift, lästig, wenn man die Tabelle im Blick behalten will. Fokus auf Eingabefeld bei Eingabe: Nein schaltet das ab. Dazwischen gibt es nichts: das Heranspringen hängt am selben Schalter wie das Vergrößern mit zwei Fingern. Auf dem iPhone bleibt das Zusammenziehen mit zwei Fingern trotzdem möglich — Safari erzwingt das seit iOS 10, damit niemand ausgesperrt wird.
Werks-Presets wiederherstellen anbieten
Steuert, ob Werks-Presets wiederherstellen im Preset-Dialog erscheint, wenn ein gelöschtes Werks-Preset fehlt — siehe Load in der Preset-Karte. Ab Werk an. Auf Nein bleibt der Knopf auch dann versteckt.
Name
Bezeichnung des aktuellen Presets. Wird beim Speichern verwendet.
Load
Öffnet denselben Dialog wie Diabolo wählen: eine Zeile pro Preset, ein Feld darunter sucht über alle Namen. Statt Kaliber und BC steht in der Zeile die Kurzfassung — Gewicht, V0, LOS-Höhe, Zero —, in den Einheiten, die gerade eingestellt sind.
Ein Klick markiert eine Zeile, geladen wird erst mit dem Haken unten — ein Fehlgriff in einer langen Liste überschreibt damit nicht sofort die Arbeitskarte. Der Mülleimer rechts an jeder Zeile löscht dieses eine Preset sofort, mit Rückfrage; einen eigenen Löschen-Knopf gibt es dafür nicht mehr.
Gelöschte Werks-Presets kommen beim nächsten Öffnen der App nicht von selbst zurück. Fehlt eines, erscheint unten im Dialog Werks-Presets wiederherstellen — er setzt genau die fehlenden zurück, eigene Presets bleiben unberührt, und der Knopf verschwindet wieder, sobald nichts mehr fehlt.
Save
Aktuelles Preset mit den eingegebenen Werten überschreiben. Eine Bestätigung ist erforderlich. Alle Einstellungen inkl. Hold Preview werden gespeichert.
New
Neues Preset mit den aktuellen Werten anlegen. Ein Name muss vergeben werden. Doppelte Namen werden nicht akzeptiert.
Presets teilen (CSV)
Im 💾 Backup-Dialog, unter dem vollständigen Backup: Presets speichern öffnet eine Liste mit Häkchen — das aktuelle Preset ist vorausgewählt, Alle und Keine setzen den Rest in einem Schritt, jede Zeile lässt sich einzeln abwählen. Exportiert wird nur die ballistische Konfiguration (Projektil, Zero, Atmosphäre, Wind, Drall), ohne Zielfernrohr- und Tabelleneinstellungen — dafür bleibt das vollständige Backup. Presets laden liest eine solche CSV-Datei und trägt jede Zeile als neues Preset ein; gibt es den Namen schon, hängt die App (2), (3) … an, statt zu überschreiben.
Das Geschoss
Diabolo
Bezeichnung des Diabolos, z.B. „JSB Exact 4.52". Dient nur der Dokumentation und hat keinen Einfluss auf die Berechnung.
Kaliber
Links neben dem Namen. In die Flugbahn geht es nicht ein — die ergibt sich aus Gewicht, BC und V0. Gebraucht wird es an drei Stellen: für den Stabilitätsfaktor Sg und damit den Drall-Drift, für die geschätzte Geschosslänge und zum Einordnen des Diabolos in der Auswahlliste. Die Aufschrift folgt der Einheit: metrisch 4,5 mm, imperial .177.
Diabolo wählen
Ordner öffnet die Liste, Plus speichert die aktuellen Werte als eigenen Eintrag. Ein Klick auf einen Eintrag setzt Name, Kaliber, Gewicht — dazu BC und Modell, wenn der Eintrag sie kennt. Zwei Menüs filtern nach Kaliber und Quelle, ein Feld darunter sucht über alle Namen.
Geschosslänge beim Auswählen
Trägt der Eintrag eine Länge, wird sie als gemessener Wert übernommen. Sonst bleibt das Feld stehen — leer, greift dort die Schätzung. Siehe Geschosslänge (mm) in der Windkarte.
Angaben vom Hersteller oder Händler, ohne Gewähr
Steht fest über der Quellenzeile im Dialog. Gewicht, BC und Länge in der Liste sind übernommen, nicht selbst nachgemessen. Ein eingeschossener eigener Wert gehört als eigener Eintrag abgelegt.
Meine Diabolos
Deine eigenen Einträge. Plus fragt nach und zeigt, was gespeichert wird: Name, Kaliber, Gewicht, BC, Modell. Gibt es Name und Kaliber schon, heißt der Knopf Überschreiben und ist rot. Löschen über den Mülleimer. Nur auf diesem Gerät, wandert mit dem Backup.
BC-Modell je Hersteller
H&N: Diabolos gegen GA, Slugs gegen G1 — schriftlich bestätigt. JSB: gegen G1. Air Arms, Falcon: BC vom baugleichen JSB-Diabolo, in der Liste als BC von JSB markiert. RWS, QYS: kein BC angegeben, Feld bleibt beim Auswählen leer. Das Modell wird jeweils mitgesetzt, damit der BC nie gegen das falsche Modell läuft.
Quellen
H&N Ballistics & Pellet Selector — ballistics.hn-sport.de · JSB Match Diabolo — schulzdiabolo.cz · RWS — rws-ammunition.com · QYS — qiang-yuan.eu. Air Arms und Falcon: Maße von der Dose, BC von JSB. Werte unverändert übernommen, umgerechnet wird nur Gramm/Grain.
Alle Herstellerwerte sind Startwerte, kein Ersatz fürs Einschießen — nachziehen über „Drag Tuning" in der Atmosphäre-Karte.
Diabolo Gewicht (g)
Masse des Diabolos in Gramm. Beeinflusst die Energie und den Luftwiderstand. Typisch: 0.45 g bis 1.3 g.
Ballistische Werte
BC (Ballistischer Koeffizient)
Beschreibt den Luftwiderstand des Diabolos. Ein höherer Wert bedeutet weniger Abbremsung. Für Diabolos typisch: 0.010 bis 0.060. Den Wert findet man in den Herstellerangaben oder durch Chrono-Messungen. Für einen Teil der Diabolos steht er in der Auswahlliste unter „Diabolo wählen"; ein eingeschossener eigener Wert lässt sich dort ablegen. Ein BC gilt immer nur zu einem Widerstandsmodell — steht daneben ein anderes als in der Atmosphäre-Karte eingestellt, passt die Zahl nicht.
V0 (m/s)
Mündungsgeschwindigkeit in m/s. Am besten per Chronograph direkt vor dem Lauf gemessen. Im Imperial-Modus in fps.
E0 (J)
Mündungsenergie in Joule (im Imperial-Modus in ft·lb). Wird automatisch aus V0 und Diabologewicht berechnet (E = ½mv²). Das Feld ist bidirektional: Wird E0 manuell geändert, passt sich V0 entsprechend an — und umgekehrt.
Visier
LOS-Höhe (mm)
Höhe der Sehlinie über der Laufachse in mm, gemessen an der Mündung. Typisch: 40–80 mm. Beeinflusst den Einschusswinkel direkt. Die zugehörige Montagehöhe am Objektiv wird in easyPOI mit MH abgekürzt — verbreitet ist dafür auch SH, für Sight Height.
Berechnen (LOS-Rechner)
Öffnet den LOS-Rechner. Dort wird die LOS-Höhe aus der Montagehöhe (MH, Mittenabstand Lauf–Tubus am Objektiv) und dem Abstand Objektivmitte–Laufmündung berechnet.
Einschießen
Zero (m)
Einschussdistanz in Metern. Auf diese Entfernung wurde das Zielfernrohr eingeschossen. Alle Korrekturen in der Tabelle beziehen sich auf diesen Zero-Punkt.
Nullpunktversatz
Ein fester Versatz zwischen Haltepunkt und Treffpunkt: die Waffe trifft nicht dort, wo der Zero es verspricht. Wozu man das benutzt, bleibt dir überlassen — ein paar Beispiele: eine bekannte Abweichung eintragen, statt neu einzuschießen; ein zweites Diabolo mitrechnen, das gegenüber dem eingeschossenen versetzt trifft; auf dem Papier durchspielen, was ein um zwei Klicks verschobener Zero an der ganzen Tabelle ändert, bevor man am Turm dreht; oder dort, wo während des Durchgangs nicht verstellt werden darf, den bekannten Versatz einmal hinterlegen. Höhe ist positiv nach oben, Seite positiv nach rechts, negativ nach links — dieselbe Vorzeichenregel wie am Turm. Der Höhenwert kippt den Lauf um genau diesen Winkel, der Seitenwert kommt als fester Winkel in die Drift-Spalten; beides wirkt damit auf jede Zeile der Tabelle, auf das Diagramm und auf die Zielvorschau.
Die Wippe daneben wählt das Maß: MRAD, MOA, cm oder Klicks. Beim Umschalten wird der eingetragene Wert umgerechnet und nicht umgedeutet — 1,00 mrad heißen danach 3,44 moa oder 10 Klicks, die Bahn bleibt dieselbe. Die Klickgröße kommt aus den Tabellen-Einstellungen, dieselbe Quelle wie die Klick-Spalte und die Turmskala. Die Zentimeter beziehen sich auf die Einschussentfernung — dort misst man den Versatz auf der Scheibe, und dort ist er eindeutig. Ein × an jedem Feld leert es einzeln; meist stimmt eine Achse und die andere nicht.
Unter den Feldern steht derselbe Versatz in allen drei Maßen, damit klar ist, was am Turm daraus wird: etwa Höhe 0,50 mrad · 1,72 moa · 1,2 cm auf 23 m nach oben. Ein gesetzter Versatz erscheint auch in der Kopfzeile der zugeklappten Karte und im Export — er verschiebt jede Zeile der Tabelle und darf nicht unsichtbar sein.
Luftwiderstandsmodell
Das Modell ist keine freie Wahl: zu jeder Geschossform gehört genau eine Widerstandsfunktion, und ein BC gilt immer nur zu der, gegen die er bestimmt wurde. GA ist das Luftgewehr-Diabolo, glatt und rundköpfig (AEAC-Standard), G1 das Standardmodell — ein Spitzgeschoss mit flachem Boden —, G7 die Very-Low-Drag-Geschosse und spitzen Boat-Tails; damit rechnet man beim Luftgewehr die Slugs. Wer den BC eines Diabolos gegen G1 rechnet, bekommt stillschweigend eine falsche Bahn — deshalb steht das Modell an den Listeneinträgen mit dabei und wird beim Auswählen mitgesetzt. Hinterlegt sind die Widerstandstabellen als absolute Cd-Werte: GA bis Mach 1,5 — darüber kommt kein Luftgewehr —, G1 und G7 vollständig bis Mach 5, damit auch Kleinkaliber und Zentralfeuer rechnen, deren Bahn im Überschall beginnt.
Drag Tuning (×)
Multiplikator für den berechneten Luftwiderstand. 1.00 = Standardwert. Erhöhen wenn das Geschoss in der Praxis stärker abbremst als berechnet, verringern wenn es flacher fliegt. Sinnvoller Bereich: 0.8 bis 1.5.
Temperatur (°C)
Lufttemperatur am Schießstand. Beeinflusst die Luftdichte und damit den Luftwiderstand. Wärmere Luft = geringere Dichte = weniger Abbremsung.
Luftdruck (hPa)
Atmosphärischer Luftdruck. Beeinflusst ebenfalls die Luftdichte. Standardwert auf Meereshöhe: 1013 hPa. Bei großer Höhe entsprechend niedriger einstellen.
Wind ist im FT und HFT der größte Fehler, den man selbst beeinflussen kann. Diabolos haben sehr kleine BC-Werte und fliegen langsam — beides sorgt dafür, dass der Wind lange Zeit hat zu schieben. Auf 50 m sind zweistellige Zentimeterbeträge normal, während die Kill-Zone 40 mm misst.
Wind
Windgeschwindigkeit
Der geschätzte oder gemessene Wind auf der Bahn. Als einzige Größe hat der Wind drei Einheiten zur Wahl: m/s, km/h und mph. km/h lohnt sich, weil jeder Wetterbericht sie nennt und weil sich der Wind darin feiner angeben lässt — ein ganzes km/h sind rund 0,9 cm Drift auf 50 m, ein ganzer m/s dagegen schon 3,3 cm und damit fast eine Kill-Zone. Nachkommastellen nimmt das Feld in jeder Einheit. 0 schaltet die Rechnung ab, die Wind-Spalten stehen dann auf 0.
Windrichtung
Eingestellt am Drehknopf, als Zifferblatt: 12 Uhr ist Gegenwind, 3 Uhr kommt von rechts, 6 Uhr von hinten, 9 Uhr von links. Gezogen oder getippt wird direkt auf dem Ring, in halben Stunden; mit den Pfeiltasten geht es ebenfalls. Wie viel davon quer steht, sagt die Zeile unter der Karte.
Gegenwind und Drop
Gegen- und Rückenwind wirken auf den Drop, nicht auf die Seite: Gegenwind bremst stärker, das Diabolo fällt tiefer, Rückenwind umgekehrt. Bei 5 m/s und 50 m sind das rund 2,5 mm — auf 100 m knapp 4 cm. Der Zero bleibt unberührt, eingeschossen wird bei Windstille; deshalb steht auf der Einschussdistanz bei Wind nicht mehr exakt null.
Aufwind (%)
Anteil der Windstärke, der senkrecht steht — positiv nach oben, negativ nach unten. Entsteht, wo die Strömung auf ein Hindernis trifft: Wall, Hang, Hecke, Waldrand. Als Anteil leichter zu schätzen als ein Betrag.
Aufwind wirkt stärker als erwartet
Senkrechter Wind schiebt über dieselbe Zeit wie Querwind: 1 m/s hebt den Treffer auf 50 m um 3,3 cm. Bei 5 m/s Wind und 20 % Anteil sind das genau diese 3,3 cm — gegenüber 2,6 mm reinem Gegenwind. Meist die Erklärung, warum Wind auf dem Platz mehr anrichtet als gedacht.
Windparameter zurücksetzen
Stellt die Karte in einem Zug auf ihren Ruhezustand: Geschwindigkeit 0, Aufwind 0, Fahne auf 6 Uhr. Sechs Uhr ist dabei kein Zufall — von hinten gibt es keinen Querwindanteil. Dreht danach jemand nur die Stärke hoch, ohne die Richtung anzufassen, passiert seitlich nichts. Dralllänge, Geschosslänge und die L/R-Wippe bleiben dabei stehen: sie beschreiben den Lauf, nicht das Wetter.
Drall
Drall (Dralllänge und L/R)
Unter der Uhr steht die Dralllänge, die Wippe am Feld gibt die Richtung: L für Linksdrall, R für Rechtsdrall. Ein kreiselstabilisiertes Geschoss stellt sich auf der fallenden Bahn leicht schräg und wandert mit der Drallrichtung aus — auch ohne Wind. Bleibt das Feld leer, rechnet easyPOI mit 1:480 mm, wo die meisten Matchläufe liegen, und schreibt die Annahme in die Zeile darunter.
Wie die Drall-Drift gerechnet wird
Erst der Stabilitätsfaktor Sg nach einer gängigen Modellrechnung (Miller) — aus Masse, Kaliber, Geschosslänge und Dralllänge. Daraus die Drift nach einer zweiten (Litz), mit einem Anlaufglied: der Kreisel braucht etwas Zeit, bis er sich schräg gestellt hat, gerade auf kurzen Distanzen macht das einen Unterschied.
Ein / Aus, ab Werk aus
Die Wippe neben der Geschosslänge schaltet die Drift ab, ohne den Wert zu löschen. Ab Werk steht sie auf Aus: die Drall-Drift soll man ausdrücklich einschalten, nicht unbemerkt in der Tabelle vorfinden. Die Stellung wird im Preset mitgespeichert.
Geschosslänge (mm)
Ohne diesen Wert wird keine Drall-Drift gerechnet — er ist die Voraussetzung, nicht nur eine Feinheit. Zu finden bei mehreren Herstellern (H&N, JSB) in den Massangaben, sonst mit dem Messschieber gemessen.
Geschosslänge schätzen
Bleibt das Feld leer, schätzt easyPOI die Länge aus Masse und Kaliber — das Diabolo als Bleizylinder gerechnet, gestreckt mit einem Formfaktor für Hohlkelch und Taille. Dieselbe Schätzung greift bei einem Listeneintrag ohne eigene Länge, siehe Diabolo wählen. Sie wird nie mitgespeichert — als Messwert abgelegt wäre sie eine stille Lüge.
Was ist Sg?
Der gyroskopische Stabilitätsfaktor (das tiefgestellte g steht für gyroscopic). Über 1 hält der Kreisel die Achse, darunter überschlägt sich das Geschoss. Gewehrgeschosse liegen gut bei 1,4 bis 2. Sg wächst mit dem Drall und fällt mit der Geschosslänge — deshalb hängt die Drift so empfindlich an ihr.
Sg unter 1
Gilt als nicht kreiselstabilisiert. easyPOI rechnet trotzdem weiter und schreibt den Vorbehalt in die Zeile unter der Karte: die Drall-Drift ist dort bestenfalls eine Obergrenze, vermutlich weniger.
Diabolos und Sg
Ein kleines Sg heißt nicht, dass sie nicht fliegen: Diabolos werden vom Kelch stabilisiert, wie ein Federball, nicht vom Kreisel. Gerade deshalb stellen sie sich kaum schräg — ein längeres Diabolo driftet eher weniger. Die Rechnung gilt hier nur als Anhaltspunkt.
Größenordnung
Für ein Diabolo auf 50 m rund 2 mm Drall-Drift, auf 300 m schon 70 cm — sie wächst stark mit der Flugzeit, die Seite dreht mit der Drallrichtung. Zum Vergleich: ein .22-lfB-Gewehrgeschoss kommt auf 50 m auf etwa 1 mm, auf 100 m auf 6 mm.
Wie gerechnet wird
Grundlage ist die Verzögerungszeit: die tatsächliche Flugzeit minus der Zeit, die das Diabolo ohne Luftwiderstand gebraucht hätte. Genau diesen Vorsprung hat der Wind zum Schieben. Der Versatz ist der Querwind mal dieser Zeit. Ohne Abbremsung gäbe es keine Verzögerung und damit keine Drift — deshalb hängt der Wert unmittelbar am BC.
Daraus folgt auch die Grenze des Modells: es rechnet mit einem Wind über die ganze Bahn. In Wirklichkeit steht der Wind auf der Lane selten gleichmäßig. Die Zahl ist ein guter Anhaltspunkt, kein Messwert — sinnvoll ist, sie für zwei oder drei Stärken abzulesen und auf dem Platz dazwischen zu schätzen.
Wo es sich zeigt
In der Zielvorschau
Ist ein Wind gesetzt, trägt ihn das Absehen: es wandert zur Seite, so wie es beim Halten in der Höhe auch die Fallkorrektur trägt. Ziel und Einschlagpunkt bleiben in der Mitte — abgelesen wird also: so muss gehalten werden.
Absehen oder Einschlag
In den Optionen umstellbar auf Einschlag: das Absehen bleibt stehen, der blaue Punkt wandert stattdessen dorthin, wo das Diabolo wirklich landet. Beide Lesarten zeigen denselben Betrag, nur an anderer Stelle — er steht unter der Vorschau.
In der Tabelle
Drei Fassungen derselben Größe: Drift als Strecke (cm/Zoll), als MRAD, als MOA — der Kopf sagt nur Drift, nicht „Wind“, weil dort auch die Drall-Drift steckt. L oder R vor dem Wert zeigt, wohin das Diabolo landet; gehalten wird zur Gegenseite.
Die Winkelspalten stehen immer dezimal — die Klickraster der Hold-Spalten beschreiben Absehen und Turm, nicht die Drift selbst.
Die Karte zeigt den Blick durchs Glas: das Absehen, das Ziel als gelben Kreis, den Einschlagpunkt als blauen und darum herum die beiden Turmskalen. Alles darin folgt der Distanz, dem Schusswinkel und den Werten der übrigen Karten.
Optionen
Die Optionen-Zeile
Die Schalter über der Zielvorschau liegen unter der Überschrift Optionen und lassen sich zusammenklappen: eingestellt wird selten, geschossen oft. Aufgeklappt stehen sie als Zeilen wie im Einstellungsfenster — links, worum es geht, rechts die Wippe. Zugeklappt steht der Stand daneben, etwa · MOA · Punkt einrasten: Mitte. Das Maß erscheint dort nur, wenn die Punkte beschriftet werden — sonst beschriftet es nichts. Ob auf- oder zugeklappt, merkt sich die App.
Unterteilung (Dot · Hash · Zwischenmarken)
Wechselt den Absehen-Stil zwischen runden Punkten (Dot) und kurzen Querstrichen (Hash). Rein kosmetisch — die Winkelwerte bleiben identisch. Zwischenmarken zeichnet jede zweite Markierung kleiner; das erleichtert die Orientierung im Absehen, besonders bei feinem Abstand wie 0,5 MRAD.
Beschriftung (Aus · MRAD · MOA · Klicks)
Blendet Zahlenwerte an den Absehenpunkten ein — wahlweise in MRAD, MOA oder Klicks. Die Klickgröße dafür kommt aus den Tabellen-Einstellungen, es ist also dieselbe wie in der Klick-Spalte. Hilfreich beim Ablesen des genauen Haltepunkts direkt im Absehen.
Haltepunkte (Ein · Aus, Rot · Gelb)
Zeichnet auf der senkrechten Mittellinie des Absehens eine Leiter aus Strichen — einer je Zeile der Ballistiktabelle, mit ihrer Entfernung daneben. So lassen sich alle Haltepunkte der Tabelle auf einen Blick im Absehen ablesen, statt nur den einen für die aktuell eingestellte Distanz. Weil zwei Beschriftungssysteme zugleich unlesbar wären, schaltet Einschalten der Leiter die normale Beschriftung der Absehenpunkte automatisch aus; umgekehrt bleibt die Leiter stehen. Die Wippe daneben wählt Rot oder Gelb als feste Farbe — anders als die Akzentfarbe der App, die je nach Thema zwischen Orange und Blau wechselt, bleibt sie in allen vier Themen gleich und gut sichtbar.
Die Leiter teilt sich denselben Versatz wie das Absehen selbst: Stellst du eine andere Distance ein, wandert sie zusammen mit dem Fadenkreuz mit, statt stehen zu bleiben. Genauso reagiert sie auf eine Turmverstellung und auf einen gesetzten Nullpunktversatz — beide verschieben Leiter und Absehen gemeinsam, weil beide aus denselben Werten der Tabelle rechnen. Bei Zoom: Auto zählt dazu auch die ganze Leiter: der Zoom weitet sich nötigenfalls so weit, dass alle Zeilen der Tabelle ins Bild passen, nicht nur Absehenmitte und Einschlag.
Echte Winkel (Ein · Aus — nur bei SFP)
Gilt nur im SFP-Modus — bei FFP steht der Schalter weiter da, ist aber matt und gesperrt. Ein Schalter, der ganz verschwindet, lässt einen suchen. Ist er an, zeigen die Beschriftungen die tatsächlichen Winkelwerte bei der aktuellen Vergrößerung statt der nominalen Absehenwerte. Beispiel: bei einem 0,5-MRAD-Absehen mit Ref. Vergrößerung 10x und aktuellem Zoom 20x zeigt jeder Punkt „0,25“ statt „0,5“ — weil ein Punkt bei doppelter Vergrößerung nur noch den halben realen Winkel abdeckt.
Bei einem Absehen in der zweiten Bildebene gelten seine Maße nur bei der Referenz-Vergrößerung. Steht die Vergrößerung woanders und Real ist aus, zeigt die Punktbeschriftung die Nennwerte des Absehens statt der tatsächlichen Winkel. Dann bekommen das Vergrößerungsfeld und die Wippe Echte Winkel dieselbe feine rote Umrandung wie ein gesetzter Schusswinkel, und darunter steht der Grund. Echte Winkel: Ein rechnet die Beschriftung auf die echten Werte um und die Umrandung verschwindet — ebenso, wenn du die Vergrößerung auf die Referenz stellst oder auf FFP wechselst.
Türme (Ein · Aus, + / − gegen U / D)
Blendet die Turmskalen ganz aus — sie stehen dann zwangsläufig auf null, und auch die Zeile im Bild verschwindet, denn eine unsichtbare Verstellung wäre eine Falle. Die übrigen Schalter der Zeile sind dabei ausgegraut, sie beträfen ja nur die ausgeblendeten Türme. Die Wippe + / − gegen U / D bestimmt, wie Skalen und Tasten beschriftet sind: mit Vorzeichen oder mit den Buchstaben, die auf den Türmen stehen — oben U und D, seitlich L und R.
Turmwerte im Bild (Ein · Aus)
Was an beiden Türmen gedreht ist, steht zusätzlich oben links im Bild — beim Blick durch das Glas sieht man die Turmskalen ja nicht. Sie steht auf einem flachen Feld, damit sie über Himmel wie über Wiese lesbar bleibt, und lässt sich hier ganz abschalten.
Bild Ausrichtung (Absehen · Einschlag)
Legt fest, was sich beim Eindrehen am Seitenturm bewegt: das Absehen wie beim Höhenturm, oder der Einschlagpunkt. Damit dreht man den Turm, ohne die Waffe anzufassen: was gedreht ist, muss nicht mehr gehalten werden, und das Absehen in der Vorschau wandert entsprechend.
Punkt einrasten (Aus · Mitte · Unten · Oben)
Rastet das Ziel automatisch am nächstliegenden Absehenpunkt ein. Wählbar ist, wo der Haltepunkt auf dem Ziel liegt: Zielmitte, Unterkante oder Oberkante. Der Treffer (blau) landet dann entsprechend auf diesem Punkt; bei Unten und Oben wird der Punkt so gewählt, dass der Treffer samt komplettem Streukreis innerhalb des Ziels bleibt. Nützlich, um zu sehen, welcher Punkt für den Haltepunkt in Frage kommt. Beim Arbeiten mit dem Turm besser auf Aus stellen — siehe unten.
Klickverstellung
Turmskala
Über dem Bild liegt eine Turmskala zum Ziehen: eine abgerollte Trommel, deren Rasten die Klicks sind, beschriftet in den Schritten der Klickgröße, die in der Ballistiktabelle eingestellt ist — bei MOA als ungekürzte Brüche wie dort. In der Mitte liegt ein Sichtfeld: was darin steht, gilt — die Zahlen außerhalb sind zurückgenommen, damit sie sich nicht gegenseitig ins Wort fallen.
Beschriftet wird jede Raste, die zweite, die vierte — so dicht, wie die Zahlen nebeneinander passen. Wie breit sie werden, hängt an der Klickgröße: bei einer krummen eigenen Größe steht dort statt „U0,2“ eine Zahl wie „U6,875“, und die Skala dünnt die Aufschriften entsprechend aus. Die Rasten selbst bleiben alle stehen. Der Zeiger besteht aus zwei kurzen Marken am Rand statt einer durchgehenden Linie, sonst striche er die Zahl im Sichtfeld durch.
Die Skala folgt dem Finger wie die Trommel am Turm; ein Tippen ohne Ziehen stellt diese Skala zurück auf null, und links und rechts sitzen zusätzlich Tasten für einzelne Klicks. In der Ecke zwischen beiden Türmen, über dem Seitenturm, sitzt ein ✕ — es stellt beide Türme auf einmal zurück.
Beide Türme drehen bis 20 mrad (rund 69 MOA) in jede Richtung. Die Grenze ist ein Winkel und keine Klickzahl: bei 0,05 mrad sind das 400 Klicks, bei einem Achtel MOA 550 — die Reichweite bleibt dieselbe, egal wie fein der Turm rastet.
Der Klickwert kommt aus der Ballistiktabelle
Was dort unter Klickgröße (Turm und Tabelle) steht — 0,1 MRAD, 0,05 MRAD, ¼ MOA, ⅛ MOA oder ein eigener Wert —, gilt hier unverändert. Wechselt man ihn dort, ändert sich hier sofort Anzeige und Wirkung; beide holen ihn aus derselben Stelle, sie können also nicht auseinanderlaufen. Damit passt die Verstellung immer zu der Klick-Spalte in der Tabelle: stehen dort bei 45 m 17 Klicks und dreht man 17, ist der Haltepunkt aufgebraucht.
Anzeige
Sie nennt erst, wie weit insgesamt gedreht ist, dann um wie viele Klicks — bei Viertelklicks also 1 MOA – 4 Klicks Up. Viertel und Achtel stehen als Bruch und werden nicht gekürzt, wie in der Tabelle auch. Up und Down bleiben auch auf Deutsch englisch, weil sie auf den Türmen so beschriftet sind. Ein Druck auf die Anzeige stellt auf null zurück.
Seitenturm
Rechts neben dem Bild steht derselbe Steller senkrecht — wie am Zielfernrohr, wo der Höhenturm oben und der Seitenturm rechts sitzt. Er dreht in denselben Klicks und holt den Einschlagpunkt zurück: bei −3,26 mrad Drift bringen 33 Klicks R den blauen Punkt genau in die Mitte. R und L stehen dort statt Up und Down, ebenfalls wie am Turm. Ein Druck auf die Anzeige stellt zurück auf null.
Damit lassen sich beide Wege durchspielen: den Wind halten, indem man den Punkt stehen lässt, oder ihn eindrehen, bis er in der Mitte steht. Im HFT ist nur der erste erlaubt, im FT beide.
Ein Rat aus der Praxis
Beim Benutzen des Turms ist es ratsam, das Punkt einrasten auf Aus zu stellen. Ist es an, springt das Ziel beim Verstellen von Punkt zu Punkt — man sieht dann nicht mehr, wie viel Haltepunkt nach der Drehung wirklich übrig ist. Mit Aus wandert das Absehen stetig und der Rest lässt sich direkt ablesen. Solange beides zugleich gesetzt ist, tragen die Einrast-Schalter einen feinen roten Rahmen und darunter steht ein Hinweis.
Bild und Ziel
View Zoom (1x bis 4x und Auto)
Vergrößert nur die Darstellung, nicht die Optik — nützlich auf kleinen Bildschirmen und für feine Ablesungen. Auto rechnet aus, wie weit herausgezoomt werden muss, damit die Mitte des Absehens und der Einschlagpunkt zusammen ins Bild passen. Beides kann hinauslaufen: seitlich schiebt der Wind — auf 100 m mit 5 m/s Querwind ist der Punkt bei 1x gar nicht mehr zu sehen —, senkrecht der Haltepunkt, denn die ganze Höhenkorrektur steckt im Versatz des Absehens. Bei 10 mrad Abfall steht seine Mitte weit über dem Bildrand, auch ganz ohne Wind.
Distance (m)
Entfernung zum Ziel für die Zielvorschau. Der Haltepunkt im Absehen und die Zeile darunter beziehen sich immer auf diese Distanz.
Ziel Ø (mm) · Gelb
Durchmesser der Zielscheibe. Wird als gelber Kreis im Absehen dargestellt und gibt die Größenrelation zwischen Ziel und Absehen an.
Streukreis Ø (mm) · Blau
Erwartete Trefferpunktgröße bzw. Streukreis. Wird als blauer Kreis dargestellt und zeigt, wie groß der Einschlag relativ zum Absehen erscheint.
📐 Shot Angle (°)
Schusswinkel in Grad. Positiv = bergauf, negativ = bergab. easyPOI berechnet die Korrektur nach der Rifleman’s Rule: bei einem Winkel wirkt weniger Schwerkraft auf die Flugbahn, das Geschoss trifft höher als bei einem waagerechten Schuss auf dieselbe Entfernung.
Zielfernrohr
Vergrößerung (x)
Aktuelle Vergrößerungseinstellung des Zielfernrohrs. Beeinflusst die Größendarstellung des Absehenbilds. Bei FFP skaliert das Absehen mit dem Zoom.
FFP / SFP
First Focal Plane: das Absehen skaliert mit der Vergrößerung — die MRAD/MOA-Werte stimmen bei jeder Vergrößerung. Second Focal Plane: das Absehen bleibt konstant — die Werte stimmen nur bei der Ref. Vergrößerung.
Ref. Vergrößerung (x)
Nur bei SFP relevant. Die Vergrößerung, auf die das Absehen kalibriert ist — typisch die maximale Vergrößerung des Zielfernrohrs.
Punktabstand / Benutzer-Abstand (MRAD)
Abstand der Absehenpunkte. Zur Auswahl stehen 0,5 MRAD, 1 MRAD, 1 MOA, 2 MOA oder ein eigener Wert; die meisten MOA-Absehen sind in 2 MOA geteilt. Mit Kalibrieren lässt sich der genaue Wert aus Zieldistanz, Objektgröße und Punktanzahl berechnen.
Click size
Klickgröße des Zielfernrohrs. Sie speist zwei Stellen: die Clicks-Spalte der Tabelle und die Turmverstellung der Zielvorschau — daher die Beschriftung „Klickgröße (Turm und Tabelle)“. Beide holen sie aus derselben Quelle und können nicht auseinanderlaufen. Vorauswahl: 0.1 MRAD, 0.05 MRAD, ¼ MOA, ⅛ MOA oder benutzerdefiniert. Mit "Calibrate" kann der genaue Wert durch eine Messung ermittelt werden.
Min / Step / Max (m)
Legt den Bereich und die Schrittweite der Tabelle fest. Beispiel: Min 0, Step 5, Max 50 erzeugt eine Tabelle mit Zeilen bei 0, 5, 10 … 50 m.
Custom distances (m)
Kommagetrennte Liste individueller Distanzen in Metern, z.B. „10, 23, 35, 50". Wenn ausgefüllt, werden Min/Step/Max ignoriert. Ideal für wettkampfspezifische Entfernungen.
☰ Displayed columns
Öffnet den Spalten-Dialog. Hier kann festgelegt werden welche Spalten angezeigt werden. Zusätzlich kann die maximale Zeilenanzahl vor dem Scrollen eingestellt werden. Sind so viele Spalten aktiv, dass die Tabelle nicht mehr in die Breite passt, lässt sie sich seitlich schieben. Die Meterspalte bleibt dabei stehen — so bleibt der Bezug zur Entfernung erhalten, auch wenn man weit nach rechts gewandert ist. Eine feine Kante rechts der Spalte zeigt an, dass geschoben wurde.
m / yd
Distanz in Metern oder Yards.
Drop (cm / in)
Vertikale Abweichung des Einschlagpunkts von der Sehline. Negativ = Einschlag liegt höher als der Haltepunkt (z.B. bei bergauf-Schüssen oder kurz hinter dem Zero).
Abfall (cm / in)
Absoluter Geschossabfall: wie weit das Geschoss unter die verlängerte Laufachse fällt — der reine Schwerkraftabfall, unabhängig von Zero und Visierhöhe. Wächst immer und ist stets positiv. Unterschied zu „Drop": Drop misst gegen die Sehlinie (also inklusive Zero-Einstellung), Abfall gegen die Laufachse.
MRAD
Haltepunktkorrektur in Milliradiant. Positiv = über dem Ziel halten. Negativ = unter dem Ziel halten.
Im Spalten-Dialog steht darunter Anzeige: 0.00 zeigt den Dezimalwert, 0.1 und 0.05 runden auf die üblichen Klickweiten am Turm. 0.5 ist für das Absehen gedacht statt für den Turm — viele MRAD-Absehen sind in 0,5 mrad geteilt, und mit dieser Stufe steht in der Spalte direkt, auf welchem Punkt zu halten ist. Gerundet wird auf die Raste, nicht auf die Nachkommastelle — 0,175 wird also zu 0,20 und nicht zu 0,18. Die gewählte Schrittweite steht in der Kopfzeile mit dabei, etwa „MRAD 0.05", und geht auch in den Export mit.
MOA
Haltepunktkorrektur in Minutes of Angle. 1 MOA ≈ 0.291 MRAD.
Auch hier steht darunter Anzeige: 0.00 zeigt den Dezimalwert, 1/4 und 1/8 runden auf die üblichen Klickweiten am Turm. 2 ist für das Absehen gedacht statt für den Turm — die meisten MOA-Absehen sind in 2 MOA geteilt, und mit dieser Stufe steht in der Spalte direkt, auf welchem Punkt zu halten ist. Brüche werden nicht gekürzt: aus 4/8 wird nicht 1/2, es bleibt 4/8.
TOF (s)
Flugzeit in Sekunden vom Lauf bis zum Ziel. Relevant für bewegte Ziele und Windkorrekturen.
Drift — Seitenkorrektur (cm / in, MRAD, MOA)
Seitlicher Versatz aus der Wind-Karte, in drei Fassungen: als Strecke, als Winkel in Milliradiant und in Winkelminuten. Positiv heißt: das Diabolo landet rechts. Enthalten ist der Wind und — wenn die Wippe an der Geschosslänge auf Ein steht — die Drall-Drift; deshalb heißt die Spalte Drift und nicht Wind. Ohne Wind und ohne Drall stehen alle drei auf 0. Näheres im Kapitel Wind.
Clicks
Anzahl der Klicks am Zielfernrohr die benötigt werden um den Einschlag zu korrigieren. Basiert auf der eingestellten Klickgröße.
V (m/s / fps)
Geschossgeschwindigkeit an der jeweiligen Distanz nach Abbremsung durch Luftwiderstand.
E (J / ft·lb)
Kinetische Energie des Geschosses an der jeweiligen Distanz. Relevant für Jagd- und Wettkampfregeln (z.B. Mindestenergie).
Kurven
Kurven wählen
Vier Kurven stehen zur Wahl, bis zu drei davon gleichzeitig. Die Knöpfe sitzen unter dem Diagramm.
Drop (grau)
Geschosshöhe gegenüber der Sehlinie. Negativ heißt: das Diabolo liegt unter dem Haltepunkt.
Abfall (lila)
Fall unter die Laufachse — der reine Geschossfall, unabhängig vom eingestellten Zero.
MRAD (blau) und MOA (gelb)
Haltepunktwinkel in Milliradiant beziehungsweise Minutes of Angle. Dieselbe Kurve in zwei Einheiten — die beiden sitzen deshalb in einer Wippe und schließen einander aus. Ein Klick auf das aktive Feld schaltet die Winkelkurve ganz ab. Mit Drop und Abfall lassen sie sich kombinieren.
Darstellung
Achsen
Bei gemischter Anzeige gehört die linke Y-Achse den Höhenkurven, die rechte der Winkelkurve. Die gestrichelte senkrechte Linie markiert die Einschussdistanz.
Beide Achsen haben die Null auf gleicher Höhe. Die Winkelachse rechnet immer in mrad; beim Umschalten auf MOA wird nur die Beschriftung umgerechnet. Dadurch liegt die Kurve in beiden Einheiten an derselben Stelle, und die Höhenkurven daneben bleiben unverändert. Die MOA-Teilung ist deshalb nicht gleichmäßig gestuft — das ist der Preis für die Deckungsgleichheit.
Fadenkreuz
Mauszeiger oder Fingerberührung blendet die Werte an der jeweiligen Stelle ein. Am Rechner bleibt das Fadenkreuz per Klick stehen, auf dem Touchscreen beim Loslassen.
Export
⬇ Export
Öffnet den Export-Dialog mit folgenden Optionen:
Ballistische Tabelle (CSV)
Exportiert die Tabellendaten als CSV-Datei, kompatibel mit Excel und Google Sheets. Im Kopf stehen alle Eingaben mit, auch Windstärke, Richtung in Grad und Aufwind-Anteil; die drei Wind-Spalten sind ebenfalls dabei. Dort behalten sie ihr Vorzeichen statt L und R — zum Weiterrechnen sind Zahlen brauchbarer als Buchstaben.
Hold Preview (PNG)
Speichert die Absehen-Vorschau als PNG-Bild inkl. aller Parameter als Legende.
Click-Liste (PNG 10×15 cm)
Erzeugt eine druckfertige Click-Liste im Postkartenformat 10×15 cm (300 DPI). Enthält nur die in der Tabelle ausgewählten Spalten, aufgeteilt in zwei Spalten nebeneinander. Ideal für Fotodruck-Dienste wie CeWe — einfach als Postkarte bestellen und am Schaft oder ZF befestigen.
Click-Liste (PDF 10×15 cm)
Gleicher Inhalt wie die PNG-Variante, aber als PDF zum Ausdrucken auf einem normalen Drucker.
Diagramm (PNG)
Exportiert das Flugbahn-Diagramm als hochauflösendes PNG-Bild inkl. Preset- und Pellet-Daten als Fußzeile. Ideal zum Teilen oder Einbetten.
Diagramm (PDF)
Gleicher Inhalt wie die PNG-Variante, aber als PDF zum Ausdrucken.
Sicherung
💾 Backup
Fragt zuerst, ob gesichert oder geladen werden soll.
Speichern
Sichert alle Presets und Einstellungen als JSON-Datei auf dem Gerät. Ideal zur Datensicherung oder zur Weitergabe an andere Geräte.
Laden
Stellt eine gesicherte Datei wieder her. Alle aktuellen Presets und Einstellungen werden dabei vollständig überschrieben. Eine Bestätigung ist erforderlich.
Layout
Collapsing cards
Clicking a card title collapses it; the arrow on the right shows the state. Collapsed, the key values sit right next to the title so you can read them without opening the card: Preset shows its name, Projectile weight, BC, V0 and E0, Zero & Sight the sight height and zero range, Atmosphere the model, temperature and pressure. The hold preview shows distance and shot angle, the table settings the click size — and since a collapsed ballistic table hides those settings as well, the click size then also appears in its own title row. The figures follow the units chosen in the settings window and are kept up to date. Which cards are closed is remembered.
ⓘ next to a section title
Shows the explanations for that section only. „Complete manual“ at the bottom of the window takes you to the complete manual.
The buttons at the top of the card
DE / EN
Switch the interface language. All labels, hints and dialogs immediately change to the selected language.
Theme
Opens a menu with four themes: Dark, Light, Dark-Neo and Light-Neo. Dark and Light are the familiar look with borders and warm accents; the Neo themes drop the borders, use a more neutral palette and show a sky-to-grass gradient in the hold preview. The choice is remembered.
Setup (clipboard)
An overview page comes first: it says what the assistant sets and what it deliberately leaves alone. It then asks, in six steps, for what a usable table needs: projectile (caliber, weight, BC, drag model), velocity, scope (LOS height, click size), zeroing, weather and table (from, step, to). Each step says in one sentence what the value is for. Next and Back write your entries straight into the cards of the page, so you can stop halfway without losing what you have done.
Every field starts empty, even where the cards already hold values. That way you can see what you have entered yourself and what is still open. A field left empty is not an entry: the card keeps the value it had. Whatever you did enter is shown again when you page back.
In the first step, or choose from the pellet list opens the same list as the projectile card. An entry from there sets caliber, weight, BC, model and bullet length in one go; the step then shows the values it took over.
The assistant is not a second input form: it shows the very controls of the cards. Units, option lists and language therefore always match what the page holds. Everything set here can be changed afterwards in the cards themselves.
⚙ Settings · Units
Opens a window with two sections. Under Units, every quantity gets its own: distance (m/yd), velocity (m/s / fps), weight (g/gr), energy (J / ft·lb), drop and absolute drop (cm/in), sight height (mm/in), object width (mm/in), calibre (mm/inch), twist rate (mm/inch), bullet length (mm/inch), temperature (°C/°F), air pressure (hPa/inHg) and wind. Wind is the only quantity with three choices: m/s, km/h and mph. Every forecast uses km/h, and whole km/h let you state the wind far more finely than whole m/s — 0.9 cm instead of 3.3 cm of drift at 50 m.
This is meant for mixed readings: many chronographs show fps, pellets are sold by the grain, but the range is measured in metres. If you prefer it simple, use Metric or Imperial at the top of the window — that sets every row at once.
Switching converts the values rather than just swapping the label: 240 m/s becomes 787 fps, the same shot. The check mark at the bottom keeps your choice, the ✕ discards it.
⚙ Settings · Table
In the Table section, Shade alternating rows lays a faint band over every second row of the table — on long tables that makes it harder to slip into the wrong line while reading. The tone follows the theme and is deliberately weak; the row under the pointer stays the brightest.
Highlight zero values shades every row with 0 clicks — those are the distances where nothing needs dialling. The numbers stay as they are; the shading is green, so in every theme it reads apart from the accent tint carried by the row under the pointer. The clicks decide, not the angle shown: with 0.5 MRAD steps the MRAD column reads 0.0 on several rows even though the turret still needs a click there.
The row below it only appears on phones and tablets. There the page normally jumps in when you tap into a field — handy for small type, annoying when you want to keep the table in view. Focus the input field when typing: No stops that. There is no middle ground: the jump-in sits on the same switch as pinch zoom. On iPhone, pinch zoom still works regardless — Safari has enforced that since iOS 10 so nobody gets locked out.
Offer to restore factory presets
Controls whether Restore factory presets appears in the preset dialog when a deleted factory preset is missing — see Load in the Preset card. On by default. Set to No and the button stays hidden even then.
Name
Name of the current preset. Used when saving.
Load
Opens the same dialog as Select pellet: one row per preset, a field below searches across all names. Instead of caliber and BC, the row shows the short form — weight, V0, LOS height, zero — in whatever units are currently set.
Clicking a row marks it; it only loads once you press the checkmark below — a mis-tap in a long list will not overwrite the working card right away. The bin on the right of each row deletes that one preset immediately, with confirmation; there is no separate delete button any more.
A deleted factory preset does not come back by itself the next time the app opens. If one is missing, Restore factory presets appears at the bottom of the dialog — it brings back exactly the missing ones, leaves your own presets untouched, and disappears again once nothing is missing.
Save
Overwrite the current preset with the entered values. Confirmation is required. All settings including the hold preview are saved.
New
Create a new preset with the current values. A name must be assigned. Duplicate names are not accepted.
Sharing presets (CSV)
In the 💾 Backup dialog, below the full backup: Save presets opens a checklist — the current preset is pre-checked, All and None set the rest in one step, and any row can be unchecked on its own. Only the ballistic configuration is exported (projectile, zero, atmosphere, wind, twist), without scope or table settings — that is what the full backup is for. Load presets reads such a CSV file and adds each row as a new preset; if the name already exists, the app appends (2), (3) … instead of overwriting it.
The pellet
Diabolo
Name of the pellet, e.g. "JSB Exact 4.52". For documentation only, has no effect on calculations.
Caliber
To the left of the name. It does not enter the trajectory — that follows from weight, BC and V0. It is needed in three places: for the stability factor Sg and thus for spin drift, for the estimated bullet length, and to sort the pellet in the picker. The wording follows the unit system: 4.5 mm in metric, .177 in imperial.
Select pellet
Folder opens the list, plus stores the current values as an entry of your own. Clicking an entry sets name, caliber, weight — plus BC and drag model where the entry knows them. Two menus filter by caliber and source, a field below searches across all names.
Bullet length on selection
If the entry carries a length, it is taken over as a measured value. Otherwise the field is left untouched — if that leaves it empty, the estimate applies there. See Bullet length (mm) in the wind card.
Figures from the maker and/or retailer, without guarantee
Sits fixed above the source line in the dialog. Weight, BC and length in the list are taken over, not measured by easyPOI. A value you have zeroed in yourself belongs in an entry of your own.
My pellets
Your own entries. Plus asks first and shows what would be stored: name, caliber, weight, BC, model. If the name and caliber already exist, the button reads Overwrite and turns red. Delete with the bin. Stays on this device, travels with the backup.
Drag model by maker
H&N: pellets against GA, slugs against G1 — confirmed in writing. JSB: against G1. Air Arms, Falcon: BC from the equivalent JSB pellet, marked BC from JSB in the list. RWS, QYS: no BC published, field is left empty on selection. The model is set along with the BC each time, so it never runs against the wrong one.
Sources
H&N Ballistics & Pellet Selector — ballistics.hn-sport.de · JSB Match Diabolo — schulzdiabolo.cz · RWS — rws-ammunition.com · QYS — qiang-yuan.eu. Air Arms and Falcon: dimensions from the tin, BC from JSB. Values used as published, only grams and grains are converted.
All maker figures are starting points, not a substitute for zeroing — trim with "Drag Tuning" in the atmosphere card.
Diabolo Weight (g)
Mass of the pellet in grams. Affects energy and drag. Typical range: 0.45 g to 1.3 g.
Ballistic values
BC (Ballistic Coefficient)
Describes the aerodynamic drag of the pellet. Higher value = less deceleration. Typical for diabolos: 0.010 to 0.060. Found in manufacturer specs or measured via chronograph. For some pellets it is listed in the picker under „Select pellet“, and a value you have zeroed in yourself can be stored there. A BC is only ever valid against one drag model — if the entry names a different one than the atmosphere card is set to, the number does not fit.
V0 (m/s)
Muzzle velocity in m/s. Best measured with a chronograph directly in front of the muzzle. In imperial mode displayed in fps.
E0 (J)
Muzzle energy in Joules (in imperial mode in ft·lb). Automatically calculated from V0 and pellet weight (E = ½mv²). The field is bidirectional: changing E0 updates V0 accordingly — and vice versa.
Sight
LOS height (mm)
Height of the line of sight above the bore axis in mm, measured at the muzzle. Typical: 40–80 mm. Directly affects the bore angle at zero. The matching mount height at the objective is abbreviated MH in easyPOI — it is also widely called SH, for sight height.
Calculate (LOS Calculator)
Opens the LOS calculator. It works out the LOS height from the mount height (MH, bore-to-tube centre distance at the objective) and the objective-to-muzzle distance.
Zeroing
Zero (m)
Zero distance in meters. The scope is zeroed at this distance. All corrections in the table are relative to this zero point.
Zero offset
A fixed offset between aiming point and point of impact: the rifle does not hit where the zero promises. What you use it for is up to you — a few examples: record a known deviation instead of re-zeroing; carry a second pellet that lands offset from the one you zeroed with; try on paper what a zero moved by two clicks does to the whole table before you touch the turret; or, where nothing may be adjusted during a course of fire, store the known offset once. Elevation is positive up, windage positive right, negative left — the same sign rule as on the turret. The elevation value tilts the bore by exactly that angle, the windage value enters the Drift columns as a fixed angle; both therefore act on every row of the table, on the chart and on the hold preview.
The rocker beside it picks the unit: MRAD, MOA, cm or clicks. Switching converts the entered value rather than reinterpreting it — 1.00 mrad then reads 3.44 moa or 10 clicks and the trajectory stays the same. The click size comes from the table settings, the same source as the clicks column and the turret scale. The centimetres refer to the zero distance — that is where you measure the offset on the target, and there it is unambiguous. An × on each field clears it on its own; usually one axis is right and the other is not.
Below the fields the same offset is shown in all three units, so it is clear what it becomes on the turret: for example elevation 0.50 mrad · 1.72 moa · 1.2 cm at 23 m up. A set offset also appears in the header of the collapsed card and in the export — it shifts every row of the table and must not be invisible.
Air resistance model
The model is not a free choice: each projectile shape has exactly one drag function, and a BC is only valid against the one it was determined with. GA is the airgun pellet — smooth, round-nosed diabolo (AEAC standard) —, G1 the standard model, a flat based pointed bullet, and G7 the Very Low Drag bullets and pointed boat tails; that is the one airgun slugs are computed against. Compute a pellet's BC against G1 and you quietly get the wrong trajectory — which is why the list entries carry their model and set it along with the value. The drag tables are stored as absolute Cd values: GA up to Mach 1.5 — no air rifle goes beyond that — and G1 and G7 in full up to Mach 5, so that rimfire and centrefire loads, whose trajectory starts supersonic, compute correctly too.
Drag Tuning (×)
Multiplier for calculated aerodynamic drag. 1.00 = default. Increase if the projectile decelerates more in practice than calculated, decrease if it flies flatter. Useful range: 0.8 to 1.5.
Temperature (°C)
Air temperature at the shooting range. Affects air density and therefore drag. Warmer air = lower density = less deceleration.
Air pressure (hPa)
Atmospheric pressure. Also affects air density. Standard at sea level: 1013 hPa. Set lower at high altitude shooting ranges.
In FT and HFT wind is the largest error you can do anything about. Pellets have very small BCs and fly slowly — both give the wind a long time to push. At 50 m a drift of tens of centimetres is normal, while the kill zone measures 40 mm.
Wind
Wind speed
The wind on the range, estimated or measured. Wind is the only quantity with three units to choose from: m/s, km/h and mph. km/h is worth having because every forecast uses it and because it lets you state the wind more finely — one whole km/h is about 0.9 cm of drift at 50 m, while one whole m/s is already 3.3 cm, nearly a kill zone. The field takes decimals in every unit. 0 turns the calculation off and the wind columns read 0.
Wind direction
Set on the dial, laid out as a clock face: 12 o'clock is head-on, 3 o'clock comes from the right, 6 o'clock from behind, 9 o'clock from the left. Drag or tap anywhere on the ring, in half-hour steps; the arrow keys work too. How much of it stands across is given in the line below the card.
Head/tail wind and drop
Head and tail wind act on drop, not windage: a headwind slows the pellet more and it falls further, a tailwind the other way. At 5 m/s and 50 m that is about 2.5 mm — at 100 m almost 4 cm. The zero itself stays unaffected, since zeroing happens in calm air; that is why the zero distance no longer reads exactly zero once a wind is set.
Updraft (%)
The share of the wind that stands vertical — positive up, negative down. Forms where the flow meets an obstacle: a bank, a slope, a hedge, a treeline. Easier to estimate as a share than as an absolute figure.
Updraft acts more strongly than expected
Vertical wind pushes through the same time as crosswind: 1 m/s lifts the impact by 3.3 cm at 50 m. With 5 m/s of wind and a 20 % share, that is exactly those 3.3 cm — against 2.6 mm from pure headwind. Usually the explanation when wind does more than expected.
Reset wind parameters
Puts the card back to rest in one go: speed 0, updraft 0, vane at 6 o'clock. Six is not arbitrary — from behind there is no crosswind component. If someone then raises only the speed without touching the direction, nothing happens sideways. Twist rate, bullet length and the L/R rocker are left alone: they describe the barrel, not the weather.
Twist
Twist (twist rate and L/R)
Below the dial sits the twist rate, and the rocker on the field gives the direction: L for left-hand twist, R for right-hand. A spin-stabilised bullet rides slightly nose-out along the falling path and drifts with the direction of twist — right-hand twist to the right, even in dead calm. Leave the field empty and easyPOI works with 1:480 mm, where most match barrels sit, and states that assumption in the line below.
How spin drift is calculated
First the stability factor Sg is worked out by a standard model (Miller) — from mass, calibre, bullet length and twist rate. From it the drift, by a second one (Litz), with a build-up term: the gyroscope needs a little time to lean, and that matters especially at short range.
On / Off, ships on Off
The rocker next to bullet length switches the drift off without clearing the value. It ships on Off: spin drift is something you switch on deliberately, not something that slips into the table unnoticed. The setting is stored with the preset.
Bullet length (mm)
Without this value no spin drift is computed — it is the precondition, not just a refinement. Several makers (H&N, JSB) list it in the pellet specs; otherwise measure it with calipers.
Estimating bullet length
Leave the field empty and easyPOI estimates the length from weight and caliber — the pellet treated as a lead cylinder, stretched by a shape factor for the hollow skirt and waist. The same estimate applies when a list entry carries no length, see Select pellet. It is never stored as an entry of its own — filing it as a measurement would be a quiet lie.
What is Sg?
The gyroscopic stability factor (the subscript g stands for gyroscopic). Above 1 the gyroscope holds the axis, below 1 the bullet tumbles. Rifle bullets sit well at 1.4 to 2. Sg rises with the twist and falls with bullet length — which is why drift depends so sharply on it.
Sg below 1
Counts as not spin-stabilised. easyPOI still computes and states the caveat in the line below the card: the spin drift there is an upper bound at best, probably less.
Diabolo pellets and Sg
A small Sg does not mean a pellet will not fly: it is stabilised by the skirt, like a shuttlecock, not by the gyroscope. That is exactly why it hardly leans — a longer pellet drifts less, not more. The calculation is only ever a pointer here.
Scale
For a diabolo at 50 m about 2 mm of spin drift, at 300 m already 70 cm — it grows steeply with flight time, and the side flips with the direction of twist. For comparison, a .22 LR rifle bullet reaches about 1 mm at 50 m, 6 mm at 100 m.
How it is calculated
The basis is lag time: the actual time of flight minus the time the pellet would have taken with no air drag. That difference is exactly the head start the wind gets to push. The drift is the crosswind times that time. With no deceleration there would be no lag and no drift — which is why the value hangs directly on the BC.
That also sets the limit of the model: it assumes one wind over the whole path. In reality the wind on a lane is rarely uniform. The figure is a good anchor, not a measurement — read it for two or three speeds and interpolate on the range.
Where it shows
In the hold preview
With a wind set, the reticle carries it: it moves sideways, just as it carries the drop correction for elevation. Target and impact point stay in the centre, so the picture reads: this is where to hold.
Reticle vs. impact
The options let you switch to Impact: the reticle then stays put and the blue dot moves to where the pellet actually lands instead. Both modes show the same amount, just at a different place — named in the line below the preview.
In the table
Three versions of the same quantity: Drift as a distance (cm/in), as MRAD, as MOA — the header reads Drift, not “Wind”, because spin drift lands there too. An L or R in front of the value shows which side the pellet lands on; hold off to the other side.
The angle columns are always decimal — the click steps of the hold columns describe the reticle and turret, not the drift itself.
The card shows the view through the glass: the reticle, the target as a yellow circle, the impact point as a blue one, and the two turret scales around it. Everything in it follows the distance, the shot angle and the values of the other cards.
Options
The options row
The switches above the hold preview sit under the heading Options and can be collapsed: you set them rarely and shoot often. Open, they read as rows like the settings window — on the left what it is about, on the right the rocker. Collapsed, the state is shown beside it, for example · MOA · Snap dot: Center. The unit only appears there when the dots are labelled — otherwise it labels nothing. Whether it is open or closed is remembered.
Subdivision (Dot · Hash · Sub-steps)
Switches the reticle style between round dots (Dot) and short crossbars (Hash). Purely cosmetic — angular values remain identical. Sub-steps draws every other mark smaller, which makes it easier to orient within the reticle, especially with fine spacing like 0.5 MRAD.
Labels (Off · MRAD · MOA · Clicks)
Shows numerical values on the reticle dots — in MRAD, MOA or clicks. The click size for that comes from the table settings, so it is the same one as in the Clicks column. Helpful for reading the exact hold point directly in the reticle.
Hold points (On · Off, Red · Yellow)
Draws a ladder of tick marks on the reticle's vertical centerline — one per row of the ballistic table, with its distance next to it. That way every hold point of the table can be read off the reticle at a glance, not just the single one for the currently set distance. Because two labeling systems at once would be unreadable, turning the ladder on automatically switches off the normal reticle-dot labels; the other way round, the ladder stays on. The wiper next to it picks Red or Yellow as a fixed color — unlike the app's accent color, which switches between orange and blue depending on the theme, it stays the same and clearly visible in all four themes.
The ladder shares the same shift as the reticle itself: set a different Distance and it moves along with the crosshair instead of staying put. It reacts the same way to a turret adjustment and to a set zero offset — both shift the ladder and the reticle together, since both are computed from the same table values. With Zoom: Auto that includes the whole ladder: the zoom widens as needed so every row of the table fits in the image, not just the crosshair center and the impact point.
Real angles (On · Off — SFP only)
Applies in SFP mode only — under FFP the switch stays where it is, greyed out and inert. A switch that disappears entirely just makes you hunt for it. When on, the labels show the actual angular values at the current magnification instead of the nominal reticle values. Example: with a 0.5 MRAD reticle, a reference magnification of 10x and a current zoom of 20x, each dot reads “0.25” instead of “0.5” — because at double the magnification a dot covers only half the real angle.
With a second focal plane reticle its subtensions only hold at the reference magnification. If the magnification sits elsewhere and Real is off, the dot labels show the reticle\u2019s nominal figures instead of the true angles. The magnification field and the Real angles rocker then carry the same fine red outline as a set shot angle, with the reason stated below them. Setting Real angles to On converts the labels to the actual values and the outline disappears — as it does when you set the magnification back to the reference or switch to FFP.
Turrets (On · Off, + / − against U / D)
Hides the turret scales entirely — they then necessarily read zero and the line in the picture disappears too, since an invisible adjustment would be a trap. The other switches in the row are greyed out meanwhile, as they would only concern the hidden turrets. The + / − versus U / D toggle decides how scales and keys are labelled: with signs, or with the letters found on the turrets themselves — U and D on top, L and R at the side.
Turret values in the image (On · Off)
Whatever is dialled on either turret also appears top left inside the picture — looking through the glass you cannot see the turret scales. It sits on a flat panel so it stays legible over sky and grass alike, and this switch turns it off entirely.
Image alignment (Reticle · Impact)
Sets what moves when you dial windage: the reticle, as on the elevation turret, or the impact point. It dials the turret without touching the rifle: what you have dialled no longer needs holding, and the reticle in the preview moves accordingly.
Snap dot (Off · Center · Bottom · Top)
Snaps the target to the nearest reticle dot. You can choose where the hold point sits on the target: center, bottom edge or top edge. The impact (blue) then lands on that point accordingly; for bottom and top the dot is chosen so the impact including the whole group circle stays inside the target. Useful to see which dot is suitable as the hold point. When working with the turret, better set it to Off — see below.
Turret dial
Turret scale
Above the picture lies a turret scale to drag: an unrolled drum whose detents are the clicks, graduated in the steps of the click size set in the ballistic table — MOA as unreduced fractions, just as there. A window sits at the centre: whatever stands in it is the current value — the numbers outside are dimmed so they do not talk over it.
Every detent is labelled, or every second, or every fourth — as densely as the numbers fit side by side. How wide they get depends on the click size: with an odd custom size the scale reads “U6.875” instead of “U0.2”, and the labels thin out accordingly. The detents themselves all stay. The index is two short marks at the edges rather than a full line, which would otherwise strike through the number in the window.
The scale follows your finger like the drum on the turret; a tap without dragging resets that scale to zero, and keys for single clicks sit on either side. In the corner between the two turrets, above the windage scale, sits an ✕ — it returns both turrets to zero at once.
Both turrets dial up to 20 mrad (about 69 MOA) in either direction. The limit is an angle, not a number of clicks: at 0.05 mrad that is 400 clicks, at an eighth MOA 550 — the reach stays the same however finely the turret is graduated.
The click value comes from the ballistic table
Whatever is set there under Click size — 0.1 MRAD, 0.05 MRAD, ¼ MOA, ⅛ MOA or your own — applies here unchanged. Change it there and both the reading and the effect follow at once; both take it from the same place, so they cannot drift apart. The dial therefore always matches the Clicks column: if the table reads 17 clicks at 45 m and you dial 17, the holdover is used up.
The readout
It states how far you have dialled in total, then by how many clicks — with quarter clicks that reads 1 MOA – 4 clicks Up. Quarters and eighths appear as fractions and are not reduced, as in the table. Up and Down stay English in the German version too, because that is how turrets are marked. Tapping the readout returns it to zero.
Windage turret
To the right of the picture the same control stands vertically — as on the scope itself, where elevation sits on top and windage on the right. It turns in the same clicks and brings the impact point back: with −3.26 mrad of drift, 33 clicks R put the blue dot exactly in the centre. R and L replace Up and Down there, again as on the turret. A tap on the readout resets it to zero.
That lets you play through both routes: hold for the wind and leave the point where it is, or dial it until it sits in the centre. HFT allows only the first, FT both.
One practical tip
When using the turret it is advisable to set snap dot to Off. With it on, the target jumps from dot to dot as you turn, and you can no longer see how much holdover is actually left. With Off the reticle moves continuously and the remainder can be read straight off. While both are set at once, the snap switches carry a fine red outline and a note appears below them.
Picture and target
View Zoom (1x to 4x and Auto)
Magnifies the display only, not the optics — useful on small screens and for fine readings. Auto works out how far to zoom out so that the centre of the reticle and the impact point fit in one picture. Either can run off: sideways it is the wind — at 100 m with 5 m/s of crosswind the point is not visible at 1x at all —, vertically it is the hold, since the whole elevation correction sits in the offset of the reticle. With 10 mrad of drop its centre stands far above the edge of the picture, with no wind at all.
Distance (m)
Distance to the target for the hold preview. The hold point in the reticle and the line below always refer to this distance.
Target Ø (mm) · Yellow
Diameter of the target. Drawn as a yellow circle in the reticle view and gives the size relation between target and reticle.
Group Size Ø (mm) · Blue
Expected group size or dispersion circle. Drawn as a blue circle and shows how large the impact appears relative to the reticle.
📐 Shot Angle (°)
Shooting angle in degrees. Positive = uphill, negative = downhill. easyPOI calculates the correction using the Rifleman’s Rule: at an angle, less gravity acts on the trajectory, so the projectile hits higher than on a level shot to the same distance.
Scope
Magnification (x)
Current scope magnification setting. Affects the reticle display size. With FFP the reticle scales with the zoom.
FFP / SFP
First Focal Plane: the reticle scales with magnification — MRAD/MOA values are correct at any zoom. Second Focal Plane: the reticle stays constant — the values are only correct at the reference magnification.
Ref. magnification (x)
Only relevant for SFP. The magnification the reticle is calibrated for — typically the maximum magnification of the scope.
Dot spacing / User spacing (MRAD)
Spacing between reticle dots. Options are 0.5 MRAD, 1 MRAD, 1 MOA, 2 MOA or your own value; most MOA reticles are marked in 2 MOA steps. Calibrate works out the exact value from target distance, object size and number of dots.
Click size
Scope click size. It feeds two places: the Clicks column of the table and the turret adjustment in the hold preview — hence the field reads “Click size (turret and table)”. Both take it from the same source and cannot drift apart. Options: 0.1 MRAD, 0.05 MRAD, ¼ MOA, ⅛ MOA or custom. Use "Calibrate" to measure the exact value.
Min / Step / Max (m)
Sets the range and step size of the table. Example: Min 0, Step 5, Max 50 creates a table with rows at 0, 5, 10 … 50 m.
Custom distances (m)
Comma-separated list of individual distances in meters, e.g. "10, 23, 35, 50". When filled in, Min/Step/Max is ignored. Ideal for competition-specific distances.
☰ Displayed columns
Opens the column dialog. Select which columns to display. Also contains the maximum row count setting before scrolling begins. With enough columns active the table no longer fits and can be scrolled sideways. The distance column stays put, so the reference to the range is never lost, however far right you have scrolled. A fine edge to the right of the column shows that it has been scrolled.
m / yd
Distance in meters or yards.
Drop (cm / in)
Vertical deviation of the impact point from the line of sight. Negative = impact is higher than the aim point (e.g. when shooting uphill or just behind zero).
Abs. drop (cm / in)
Absolute bullet drop: how far the projectile falls below the extended bore line — the pure gravity fall, independent of zero and sight height. It always grows and is always positive. Difference to "Drop": Drop is measured against the line of sight (so it includes the zero setting), absolute drop against the bore line.
MRAD
Hold correction in milliradians. Positive = hold above the target. Negative = hold below the target.
The columns dialog offers a Display setting below it: 0.00 shows the decimal value, 0.1 and 0.05 round to the usual turret click sizes. 0.5 is meant for the reticle rather than the turret — many MRAD reticles are marked in 0.5 mrad, so with that step the column tells you straight away which dot to hold on. Rounding goes to the detent, not to the decimal place — 0.175 becomes 0.20, not 0.18. The chosen step appears in the column header, e.g. "MRAD 0.05", and carries into the export.
MOA
Hold correction in Minutes of Angle. 1 MOA ≈ 0.291 MRAD.
The Display setting below it works the same way: 0.00 shows the decimal value, 1/4 and 1/8 round to the usual turret click sizes. 2 is meant for the reticle rather than the turret — most MOA reticles are marked in 2 MOA, so with that step the column tells you straight away which dot to hold on. Fractions are not reduced: 4/8 does not become 1/2, it stays 4/8.
TOF (s)
Time of flight in seconds from muzzle to target. Relevant for moving targets and wind corrections.
Drift — horizontal correction (cm / in, MRAD, MOA)
Sideways offset from the Wind card, in three versions: as a distance, as an angle in milliradians and in Minutes of Angle. Positive means the pellet lands to the right. It carries the wind and — when the rocker on the bullet length is On — the spin drift; that is why the column reads Drift and not Wind. With no wind and no spin drift all three read 0. See the Wind chapter for details.
Clicks
Number of scope turret clicks needed to correct the impact point. Based on the selected click size.
V (m/s / fps)
Projectile velocity at the given distance after deceleration by air drag.
E (J / ft·lb)
Kinetic energy of the projectile at the given distance. Relevant for hunting and competition rules (e.g. minimum energy requirements).
Curves
Choosing curves
Four curves are available, up to three at the same time. The buttons sit below the chart.
Drop (grey)
Projectile height relative to the line of sight. Negative means the pellet is below the aiming point.
Absolute drop (purple)
Fall below the bore axis — the pure projectile drop, independent of the zero setting.
MRAD (blue) and MOA (yellow)
Hold correction in milliradians and minutes of angle. The same curve in two units, so the two sit in one rocker switch and exclude each other. Clicking the active side turns the angular curve off entirely. Either can be combined with the height curves.
Display
Axes
In a mixed view the left Y-axis belongs to the height curves, the right one to the angular curve. The dashed vertical line marks the zero distance.
Both axes put zero at the same height. The angular axis always computes in mrad; switching to MOA only converts the labels. The curve therefore sits in exactly the same place in either unit, and the height curves beside it do not move. The MOA scale is consequently not evenly stepped — that is the price of the two views matching.
Crosshair
Mouse pointer or touch shows the values at that position. On a computer a click locks the crosshair in place; on a touchscreen it stays when you lift your finger.
Export
⬇ Export
Opens the export dialog with the following options:
Ballistic Table (CSV)
Exports the table data as a CSV file, compatible with Excel and Google Sheets. The header carries every input, wind speed, direction in degrees and updraft share included; the three wind columns are exported too. There they keep their sign instead of L and R — numbers are more useful than letters for further calculation.
Hold Preview (PNG)
Saves the reticle preview as a PNG image including all parameters as a legend.
Click List (PNG 10×15 cm)
Generates a print-ready click list in 10×15 cm postcard format (300 DPI). Only includes the columns selected in the table, split into two side-by-side columns. Perfect for photo printing services — order as a postcard and attach to your stock or scope.
Click List (PDF 10×15 cm)
Same content as the PNG version, but as a PDF for printing on a regular printer.
Chart (PNG)
Exports the trajectory chart as a high-resolution PNG image including preset and pellet data as a footer. Ideal for sharing or embedding.
Chart (PDF)
Same content as the PNG version, but as a PDF for printing.
Backup
💾 Backup
Asks first whether to save or load.
Save
Saves all presets and settings as a JSON file on the device. Ideal for data backup or transferring to another device.
Load
Restores a saved file. All current presets and settings will be completely overwritten. Confirmation is required.